Mari­na Weis­band — Demo­kra­tie ist Arbeit!

Mari­na Weis­band — Demo­kra­tie ist Arbeit!

Zu Gast: Mari­na Weis­band — Demo­kra­tie ist Arbeit

by Edu­Couch | Didac­ta 2018

Mari­na Weis­band

Dies­mal zu Gast auf unse­rem Sofa: Die Poli­ti­ke­rin, Künst­le­rin und Intel­lek­tu­el­le Mari­na Weis­band.

Man darf nicht Kon­su­ment der Gesell­schaft sein, man muss ihr Gestal­ter sein.“ Das ist das Lebens­mot­to von Mari­na Weis­band. Um die­sem Mot­to gerecht zu wer­den, hat Mari­na Weis­band das Pro­jekt „aula“ ins Leben geru­fen. Das ist ein Online-Werk­zeug, das Schü­le­rin­nen und Schü­lern Mit­be­stim­mung im Schul­all­tag ermög­li­chen soll. Sie sol­len nicht nur theo­re­tisch ler­nen, wie demo­kra­ti­sche Ent­schei­dungs­pro­zes­se funk­tio­nie­ren, son­dern auch ihre prak­ti­sche Umset­zung.

Die­se Edu­Couch-Aus­ga­be ist für alle emp­feh­lens­wert, die sich dafür inter­es­sie­ren, wie poli­ti­sche Wil­lens­bil­dung und Demo­kra­tie­er­zie­hung in der Schu­le funk­tio­nie­ren kann. Aber Ach­tung: Demo­kra­tie ist Arbeit!

Chris­tia­ne Win­ter und Kat­ja Bröckl-Berg­ner von „Digi­tal 2 School“

Chris­tia­ne Win­ter und Kat­ja Bröckl-Berg­ner von „Digi­tal 2 School“

Zu Gast: Chris­tia­ne Win­ter und Kat­ja Bröckl-Berg­ner von „Digi­tal 2 School“

by Edu­Couch | didac­ta 2018

Dies­mal zu Gast auf unse­rem Sofa: Chris­tia­ne Win­ter und Kat­ja Bröckl-Berg­ner von „Digi­tal 2 School“.

Bei die­sem Pro­jekt wol­len die Zwei einen Lini­en­bus zum digi­ta­len Lern­raum umfunk­tio­nie­ren. So kön­nen sie digi­ta­les Know-How und die ent­spre­chen­de Aus­stat­tung direkt vors Schul­tor brin­gen, ganz nach dem Prin­zip: Wenn der Pro­phet nicht zum Berg kommt, kommt der Berg zum Pro­phe­ten.

Die­se Edu­Couch-Aus­ga­be ist für alle emp­feh­lens­wert, die sich dafür inter­es­sie­ren, wie der Digi­tal­bus ein Gesamt­kon­zept aus Hard­ware, Con­tent und Didak­tik auf die Stra­ße bringt.

Pau­li­na Fröhlich (Initia­ti­ve “Klei­ner 5”) – Aktiv gegen Rechts­po­pu­lis­mus.

Pau­li­na Fröhlich (Initia­ti­ve “Klei­ner 5”) – Aktiv gegen Rechts­po­pu­lis­mus.

Zu Gast: Pau­li­na Fröhlich (Initia­ti­ve “Klei­ner 5”) – Aktiv gegen Rechts­po­pu­lis­mus.

by Edu­Couch | Didac­ta 2018

Dies­mal zu Gast auf unse­rem Sofa: Pau­li­na Fröh­lich, Mit­be­grün­de­rin der Klei­ner Fünf-Initia­ti­ve.

Bei die­ser Initia­ti­ve geht es dar­um, so vie­le Men­schen wie mög­lich zu befä­hi­gen, sich im eige­nen Umfeld aktiv gegen Rechts­po­pu­lis­mus ein­zu­set­zen. Dafür hat „Klei­ner Fünf“ Argu­men­te, Akti­ons­vor­schlä­ge und Mate­ria­li­en ent­wi­ckelt, die im Netz für jeden zur Ver­fü­gung ste­hen.

Beson­ders span­nend war für uns das Kon­zept der „radi­ka­len Höf­lich­keit“, das Pau­li­na Fröh­lich uns im Gespräch näher gebracht hat.

Die­se Fol­ge ist für alle inter­es­sant, die poli­tisch inter­es­siert sind und ger­ne dis­ku­tie­ren — oder es in Zukunft öfter tun wol­len.

Prof. Dr. Her­bert Scheit­hau­er (FU Ber­lin) – Was tun gegen Cyber­mob­bing?

Prof. Dr. Her­bert Scheit­hau­er (FU Ber­lin) – Was tun gegen Cyber­mob­bing?

Zu Gast: Prof. Dr. Her­bert Scheit­hau­er (FU Ber­lin) – Was tun gegen Cyber­mob­bing?

by Edu­Couch | didac­ta 2018

Dies­mal zu Gast auf unse­rem Sofa: Her­bert Scheit­hau­er, Pro­fes­sor für Ent­wick­lungs­psy­cho­lo­gie an der Frei­en Uni­ver­si­tät in Ber­lin im Gespräch mit Mar­cus Ventz­ke.

Die bei­den reden über die The­men Cyber­mob­bing, Selbst­ver­trau­en und was das mit der Ver­mitt­lung von Medi­en­kom­pe­tenz zu tun hat.

Span­nend ist auch die Sicht von Her­bert Scheit­hau­er auf die Unter­schie­de zwi­schen Mob­bing in digi­ta­len Kom­mu­ni­ka­ti­ons­me­di­en und off­line auf dem Schul­hof.

Die­se Fol­ge ist sicher für alle inter­es­sant, die sich mit Shit­s­torms, Mob­bing und Gewalt im Netz aus­ein­an­der­set­zen und etwas über Lösungs­an­sät­ze und Prä­ven­tiv­maß­nah­men in der Schu­le wis­sen wol­len.

„And the win­ner is… das mBook.” — again.

And the win­ner is… das mBook.” — again.

Das mBook Geschich­te hat bei der dies­jäh­ri­gen Ver­lei­hung des Prei­ses Schul­buch des Jah­res die Gold­me­dail­le in der Kate­go­rie „Gesell­schaft“ gewon­nen. Nach­dem die ers­te Genera­ti­on der digi­tal-mul­ti­me­dia­len mBooks des Insti­tuts für digi­ta­les Ler­nen im Jahr 2016 mit dem Son­der­preis für digi­ta­le Bil­dungs­me­di­en aus­ge­zeich­net wor­den war, unter­strei­chen das Georg-Eckert-Insti­tut für Inter­na­tio­na­le Schul­buch­for­schung, der Didac­ta-Ver­band und die Bun­des­zen­tra­le für poli­ti­sche Bil­dung mit der dies­jäh­ri­gen Preis­ver­lei­hung, dass die Digi­ta­li­sie­rung des Lehr- und Lern­mit­tel­be­reichs fort­ge­setzt wer­den muss. Die Schu­len sind drin­gend dar­auf ange­wie­sen, den digi­ta­len Mehr­wert für einen zeit­ge­mä­ßen Unter­richt nut­zen zu kön­nen.

Das von Flo­ri­an Sochat­zy und Mar­cus Ventz­ke her­aus­ge­ge­be­ne mBook Geschich­te ist dabei gleich in meh­re­ren Hin­sich­ten revo­lu­tio­när. Es ist zum einen ein län­der­über­grei­fen­des Buch, das auf einer syn­op­ti­schen Zusam­men­füh­rung der Geschichts­lehr­plä­ne aller 16 Bun­des­län­der basiert und bun­des­weit ein­ge­setzt wer­den kann.
Zum ande­ren führt die­ses Buch ein nied­rig­schwel­li­ges und auf die schu­li­schen Abläu­fe per­fekt abge­stimm­tes Lizenz­mo­dell in die ver­krus­te­ten Ver­triebs­struk­tu­ren für Lehr- und Lern­mit­tel ein. Die­ses netz­ba­sier­te Modell hat sich als vol­ler Erfolg erwie­sen: Das mBook Geschich­te wird von Schu­len und Leh­re­rIn­nen in allen Tei­len der Bun­des­re­pu­blik gekauft. Zudem wur­de die bereits für das mBook Geschich­te NRW ent­wi­ckel­te Nut­zer­grup­pen­dif­fe­ren­zie­rung auch bei der Erar­bei­tung des mBook Geschich­te ein­ge­setzt und wei­ter­ent­wi­ckelt: Indi­vi­dua­li­sier­te Zugän­ge erlau­ben die Ver­bin­dung von Schü­ler- und Leh­rer­buch. Unter­rich­ten­de bekom­men damit den punkt­ge­nau für ein­zel­ne Buch­ele­men­te abge­stimm­ten Zugriff auf zusätz­li­che Mate­ria­li­en. Dazu gehö­ren etwa Hin­wei­se zur Unter­richts­pla­nung und ‑gestal­tung, the­ma­ti­sche Kon­tex­te, Mus­ter­ant­wor­ten, Tafel­bil­der, Hin­wei­se zur För­de­rung des Kom­pe­ten­zen­er­webs, Anre­gun­gen zur Hand­lungs­ori­en­tie­rung etc.

Das mBook Geschich­te ver­weist auf den dis­rup­ti­ven Wir­kung der Digi­ta­li­sie­rung im Bil­dungs­be­reich: Jahr­zehn­te­lang ein­ge­fah­re­ne Kon­ven­tio­nen bei Ver­la­gen, Schu­len und Bil­dungs­trä­gern – etwa die Seg­men­tie­rung des Mark­tes in Bun­des­län­der oder ana­lo­ge Ver­triebs­struk­tu­ren – wer­den sich eben­so radi­kal ändern wie Video-Strea­ming die Fern­seh­nut­zung revo­lu­tio­niert. Zwei Tat­sa­chen sind daher bemer­kens­wert: Zum einen, dass gera­de die­ses mBook Geschich­te in die­sem Jahr Schul­buch des Jah­res gewor­den ist und zum ande­ren, dass die mBook-Spar­te des Insti­tuts für digi­ta­les Ler­nen im Som­mer 2017 von den Cor­nel­sen Bil­dungs­ver­la­gen mit dem Anspruch gekauft, die mBook-Kon­zep­ti­on als Modell für die eige­nen Digi­ta­li­sie­rungs­be­mü­hun­gen zu nut­zen.